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Das Dorpendium ist verfügbar (und: Der finale Umschlag)

Dezember 15, 2010

Hallo zusammen!

Wir hatten versprochen, Bescheid zu geben und nun ist es so weit: Das Dorpendium Maleficarum ist bei BoD lieferbar.

Und damit ihr noch einen weiteren Vorgeschmack habt, hier der finale, komplette Umschlag des Buches:

Der finale Umschlag vom Dorpendium Maleficarum

Wer sich für den Titel interessiert, sei auch noch mal auf unsere FAQ verwiesen – dort steht auch, wie ihr das Buch direkt bei uns beziehen könnt, was anders als die Bestellung bei BoD sogar ohne Porto-Kosten vonstatten geht.

Viele Grüße,
Thomas

Das Dorpendium steht vor der Türe – wichtige FAQ!

Dezember 12, 2010

Hallo zusammen!

Das Dorpendium ist so gut wie da, die Druckdateien sind bereits beim Verlag und alle Augen richten sich bei uns demnach nach Norderstedt zu BoD. Aber einiges ist dieses Mal anders als beim DORP-RPG – und damit ihr alle Fakten habt, gibt es diese praktische FAQ hier.

Was ist das Dorpendium?

Kurz und knackig: Das Dorpendium ist der ergänzende Quellenband zum DORP-Rollenspiel. Es umfasst 84 Seiten, 14 davon farbig, und erweitert das Spiel in jede nur denkbare Richtung um neue Elemente, die es nicht nur spielbarer, sondern auch lustiger machen.

In welchem Format erscheint das Buch?

Das Buch gibt es bereits seit Jahren als PDF bei uns auf der Seite. Die überarbeitete Ausgabe allerdings erscheint als Softcover-Buch im Format 17×22 – also so groß wie das Grundregelwerk, nur „weicher“.
Das Buch wird dadurch aber auch erheblich billiger: Für 12 Euro kann es euer sein.

Wann wird es verfügbar?

Das Buch erscheint Mitte Dezember. Wie schon geschrieben sind die Dateien bereits bei BoD, der Rest entscheidet sich dort. In der Vorweihnachtszeit ist die Auslastung da oft etwas größer, insofern belassen wir die Prognose derart grob.

Wo kann ich es bekommen? Kann ich vorbestellen?

Das hier ist jetzt wichtig: Anders als das Grundregelwerk erscheint das Dorpendium nicht im regulären Buchhandel. Es wird zwei Möglichkeiten geben, an das Buch zu kommen. Zum einen wird es regulär über den Shop von BoD verfügbar sein, zum anderen direkt bei uns – was für uns übrigens die bessere Variante ist. Und für euch auch, denn bei uns kostet es kein Porto, bei BoD schon.
Wenn ihr Interesse an dem Buch habt, dann schickt uns doch bitte eine E-Mail an bestellung(at)die-dorp(punkt)de. Wir schauen dann mal, wie viele Leute sich für den Titel interessieren und können dahingehend dann auch die Bücher vorab produzieren lassen. Sobald die Bücher dann bei uns eintreffen, schicken wir euch dann eine E-Mail mit den Kontodaten sowie der Bitte um die Lieferadresse an. Alles unverbindlich, aber das Buch geht erst raus, wenn wir das Geld haben. 😉

Heißt das, dass das Buch limitiert ist?

Ja und nein. Anders als andere Veröffentlichungen im Rollenspiel-Bereich dieses Jahr ist das Buch auf keine bestimmte Stückzahl limitiert. Jeder, der eines haben möchte, kann es bei uns oder bei BoD erwerben. Allerdings wird das Buch wohl nur bis Mitte 2011 produziert. Wir warnen noch mal vor, das Buch wird nicht einfach verschwinden, aber es wird eben nicht ewig verfügbar sein…

Softcover, kein Buchhandel, zeitliche Begrenzung – warum?

Kurz und bündig: Wirtschaftlichkeit. Es bringt nichts, einen Titel mit ISBN zu versorgen, den nur ein paar Dutzend Leute kaufen und das dann auch innerhalb der ersten paar Monate, so dass wir in der restlichen Zeit auf den Kosten sitzen bleiben. Durch die leicht reduzierte Verfügbarkeit des Produkts wird die Druckfassung für uns lukrativer und ihr bekommt einen guten Preis, wir gewinnen also alle. 🙂

Viele Grüße,
Thomas und Scorpio

Das Dorpendium im Druck, Teil 5: Das Layout

November 3, 2010

Hallo zusammen!

Wie schon beim DORP-Rollenspiel, so ist auch beim Dorpendium das Layout eine unerwartete Hürde. Und das nicht einmal, weil es so unglaublich komplex oder kompliziert ist – eher im Gegenteil.

Wenn man sich beispielsweise mal unser Die 1W6 Freunde anschaut: Das ist vollfarbig, hat einen durchgehenden, grafischen Seitenhintergrund, die Bilder sind farbig, teilweise ins Design eingebettet und das Buch sieht, meiner Meinung nach, einfach schön aus.
Das DORP-Rollenspiel ist nicht weniger schön, aber viel simpler. Es mutet teilweise mehr wie ein Rollenspiel rund um die Jahrtausendwende an. Und das ist natürlich Absicht.
Sehr viel von der Struktur des Spieles war damals von den WoD-Systemen von White Wolf inspiriert – das beginnt ja schon mit den Zitaten, die jeweils ein Kapitel einleiten. Währen wir Shadowrunner gewesen, gäbe es vermutlich DORP-Talk am unteren Seitenrand, aber wir waren halt eher WoDler, insofern kam viel Inspiration aus der Ecke.
Sicher, es gab auch andere Einflüsse wie etwa d20 allgemein oder auch Engel; aber man muss sich nicht weit aus dem Fenster lehnen um zu sagen, dass Engel selbst auch durchaus sehr aus der WoD-Denkrichtung heraus konzipiert worden ist. Zumindest anfangs.

Ich habe ja bei diesen Beiträgen hier schon häufiger betont, wie wichtig es uns ist, dass weder DORP-Rollenspiel noch Dorpendium ihre ursprüngliche Anmutung verlieren. Dass das Spiel in seiner Gesamtheit nicht anders wird, nur –ich liebe diese totale Nullaussage – „behutsam modernisiert“ halt.
Und dann sitzt man halt an dem Layout und an so vielen Stellen juckt es einen in den Fingern, ganze Dinge über den Haufen zu werfen – aber dann lässt man es eben doch bleiben. Und ich denke, das Spiel profitiert davon.
Das Dorpendium Maleficarum sieht aus wie ein Buch seiner Zeit, aber so poliert und auf dem Stand der eigenen Ansprüche, den die DORP anno 2010 an den Tag legt. Und das sieht dann, auf seine ganz eigene Art und Weise, doch wieder wirklich gut aus.

Auf Seitenrahmen kann man laufen?

Zumal das Buch schon immer, auch als Download, teilweise einen sehr freien Umgang mit Konventionen und Regeln hatte. Mein persönlicher Liebling ist da definitiv eine Seite, in der kleine, nur wenige Pixel große Wesen, die in ihrem Look her vermutlich nicht ganz unbekannt sind, sich bedächtig ihren Weg durch das layout graben. Dass das sogar noch zum Inhalt des Buches passt, ist dann einfach noch der Gipfel.
All diese Gags sind natürlich noch drin, wenn auch teilweise neu gebaut, um einfach insgesamt besser auszusehen.

Wenn es eine „Old-School-Renaissance“ gibt, muss es eine „New School“ geben. Das Dorpendium ist aber noch mal etwas anderes. Wir sind wohl die „Mid School“.

Einen Beitrag werde ich hier bis zum Erscheinen des Buches noch schreiben. Kommendes Mal erzähle ich euch noch etwas zu Format und Umschlag des Buches und warum wir uns dazu entschieden haben, dass das Dorpendium im Softcover erscheint.
Dann gibt es auch einen Preis und die ganzen anderen Formalia.

Viele Grüße,
Thomas

Download: Die 1W6 Freunde und die verschwiegenen Orte

Oktober 23, 2010

Hallo zusammen!

Vor genau einem Jahr, zur SPIEL in Essen, haben wir in Zusammenarbeit mit Prometheus die Druckauflage unseres Die 1W6 Freunde – Das Jugenddetektive-Abenteuerspiel herausgebracht.
Doch nach einer langen Phase des Stllschweigens und der Ankündigungen machen wir ab heute Nägel mit Köpfen und tun, was wir schon lange vorhatten: Wir bringen Zusatz-Material.

Die 1W6 Freunde und die verschwiegenen Orte

Den Auftakt macht etwas, was ich mal die „deleted scenes“ zum Grundregelwerk nennen möchte: Die 1W6 Freunde und die verschwiegenen Orte.
Ralfs Ortsbeschreibungen, die unsere Millionenstadt mit Leben gefüllt haben, mussten leider um mehrere Seiten (!) gekürzt werden, da wir produktionsbedingt das Buch in einem gewissen Gesamtumfang halten mussten.
Ab heute sind die restlichen Ortschaften allerdings für die breite Allgemeinheit verfügbar.

Vorerst vor allem hier im Blog – und demnächst dann auch auf der flammneuen DORP.

Die 1W6 Freunde und die verschwiegenen Orte herunterladen

Doch hiermit nicht genug. Unser zweiter Download steht bereits in den Startlöchern und ist der Auftakt zu der bereits einmal angesprochenen Abenteuer-Reihe zum Spiel. Der Titel?

Die 1W6 Freunde und die Wurst des Verderbens.
Mehr bald dazu an dieser Stelle hier.

Viele Grüße,
Thomas

Das Dorpendium im Druck, Teil 4: Die Textarbeit

Oktober 16, 2010

Hallo zusammen!

Eigentlich hatte ich gedacht, die Arbeit an den Texten des Dorpendiums würde sich als „no-brainer“ erweisen. Klar, hier was mehr Rechtschreibung und da eine Prise Zeichensetzung mehr, aber sonst  halt den alten Text nehmen und gut.
In der Praxis erwies sich das in einigen, wenigen Punkten allerdings durchaus als kniffliger.

Während das Grundregelwerk in einem sehr konzentrierten und komprimierten Zeitfenster entstanden war, hat das Dorpendium einen jahrelangen Reifeprozess erlebt. Das hat vielen Gags sicherlich gut getan und ich war, obwohl vieles in dem Buch sogar von mir mitgeschrieben wurde, bei der Lektüre wieder einmal sehr von unserem eigenen Werk überrascht. Es steckt voller Gags und – was ich noch wichtiger finde – viele der Gags sind durch einen stärkeren Popkultur- und einen geringeren „die echten Menschen hinter der DORP“-Bezug wesentlich zugänglicher für den Rest der Welt und, na ja, auch wichtig, halt auch wirklich witzig.
Eine konstante Schreibperspektive aber hat das Buch beispielsweise nur bedingt. Manchmal sind es im Grunde Kurzgeschichten, manchmal halt erklärende Texte im klassischen Rollenspiel-Stil. Teils aber bricht das Buch auch durch die vierte Wand und richtet sich direkt an den Leser oder bezieht diesen gleich mit ein. Wir haben darüber diskutiert, aber haben uns letztlich dafür entschieden, auch diese obskure Eigenart des Buches zu belassen, einfach, weil sie irgendwie zur Gesamterfahrung des Dorpendiums dazu gehört.

Wir haben das Buch natürlich, wie auch schon das Grundregelwerk, einem neuerlichen Lektorat unterzogen und dabei einige durchaus nennenswerte Funde gemacht. So fragte ich mich bei der Einarbeitung der zahlreichen Anmerkungen durch Scorp schon, ob eine „pansische“ Flucht wohl etwas mit Kuhmägen zu tun hat, wie zum Geier man statt „Körper“ aus Versehen „Kärger“ tippen kann und vor allem, was denn wohl ein „Umweltschütze“ ist.
Aber nun gut, all das und noch viel mehr ist behoben, obschon man sagen muss, dass das Dorpendium sich gemessen an anderen Lektoratsschlachten bei uns als sehr harmlos erwiesen hat. Und das, obwohl sich niemand mehr erinnern kann, ob jemand und wenn, wer die bisherige Fassung gegengelesen hat.

Das Buch kommt dabei übrigens unzensiert, obschon an mehreren Stellen im Lektorat Anmerkungen wie „öhem“ zu finden waren. Das Dorpendium ist kein Buch für Kinder, ganz eindeutig nicht.
Es ist allerdings tatsächlich um zwei Kapitel gekürzt. Es gibt in der Download-Fassung zwei Kapitel, die nur aus – dafür aber ausufernd langen – Einleitungszitaten bestehen. Eine Anspielung darauf, dass man in einigen Rollenspiel-Büchern der 90er mehr aus den Einleitungszitaten machen konnte als aus dem Text, der danach folgte.
Raus sind die beiden Seiten aus einem einfachen Grund: Rechtliche Sicherheit. Aber ganz im Ernst: Es ist ja jetzt auch nicht so, als würden wir euch da jetzt um irgendwelche Spitzen-Gags betrügen. Umgekehrt sind wir so aber einfach auf der sichereren Seite.
Und zu lachen gibt es noch immer viel. Sehr viel.

Der kommende und fünfte Beitrag dieser Reihe wird dann noch auf das Layout der Neuauflage eingehen und ein wenig dazu verraten. Alles sieht perfekt aus derzeit, eine pünktliche Veröffentlichung des Buches scheint zu gelingen.

Viele Grüße,
Thomas

Das Dorpendium im Druck, Teil 3: Die Illustrationen

September 22, 2010

Hallo zusammen!

Wir hatten ja damals bereits beim DORP-Rollenspiel beschlossen, unsere Illus möglichst von bestehenden und werdenden Größen der Rollenspiel-Szene gestalten zu lassen, denn immerhin ist das DORP-Rollenspiel ja das „rollenspieligste“ Spiel von allen.
Als wir uns demnach an das Dorpendium machten, war uns klar, dass wir in die gleiche Kerbe würden schlagen müssen. Ich denke, man kann mit Fug und Recht attestieren, dass uns das auch gelungen ist und die Liste der Zeichner, die an dem Buch mitgewirkt haben, muss sich sicherlich hinter der des Grundregelwerks nicht verstecken. So kehrte Melissa Uran zurück und griff sogar die Figuren, die sie im Grundbuch verwirklicht hatte, noch einmal auf, und neue Sterne am Rollenspiel-Firmament wie Mia Steingräber fanden ihren Weg zu uns.

Wir wollten allerdings auch etwas Neues bieten. Und nachdem die Comics vom Dailor im Grundregelwerk bereits gut angekommen waren, beschlossen wir, diesen Bereich weiter auszubauen. Marcel schlug den Kontakt zu den „Movie Comics“, einem mittlerweile offenbar ganz aus dem Netz verschwundenen Web Comic von David Breen, der uns die Nutzung einiger Bilder gestattete.

Eine besondere Rolle nahm aber François Launet ein, der Mann hinter der Unspeakable Vault of Doom. Wir trafen François, wie so viele andere unserer Künstler auch, auf der Spielemesse in Essen. Wir waren gerade an „CthulhuPunk“ vorbei gekommen und lachend gerade über die Vorstellung, wie wohl „Cthulhu-Punks“ aussehen würden.
Wir erzählen François davon, er lachte mit uns und wir verständigten uns darauf, dass er diese Unsinns-Idee für seine „Unspeakable Vault“ verwerten würde, wir diesen einen, speziellen Strip aber auch ins Dorpendium packen würden.

Ausschnitt aus dem kompletten Comic #62

Als der Comic dann aber ins Netz ging – und da gibt es ihn bis heute an dieser Stelle hier – fanden wir drei noch eine ganz andere, kleine Überraschung vor: Häufig sterben in seinen Comics winzige Männchen am Wegesrand – aber wer die Gestalten dort einmal mit denen auf dem DORP-RPG-Cover vergleicht, erkennt, dass François an dieser Stelle tatsächlich uns dem Tode überantwortet hat.
Das ist nur eine von vielen eigentümlichen Anekdoten, die sich um das Spiel ranken.

Aber diese Illu gab es schon im Netz, gab es schon im Download. Doch die Druckversion des Dorpendiums wird mehr bieten als nur das. Mehrere neue Illustrationen werden ihren Weg in das Buch finden, von denen genau eine beispielhaft hier auch am Seitenrand zu finden ist.

Das Logo der BSAF

Um eines der kleineren Beispiele zu bringen: Eine der viele, vielen Oppositionen in dem Buch ist die BSAF, die „Bad Smiley Armee-Fraktion“. Was es damit auf sich hat, wird im Buch stehen, doch eine Illustration hatte die BSAF bisher nicht. Zwar hatte ich damals selber eine begonnen, doch die hatte es letztlich aufgrund mangelnder Qualität nicht geschafft. Doch anno 2010 schien die richtige Zeit, eine kleine, obskure Verneigung vor den Watchmen in dieses Buch einzubauen.
Es ist bei weitem nicht die einzige – Marcel liebte den Comic schon damals. Heute werden es vermutlich nur mehr Leute erkennen können.

Wann immer wir François übrigens noch einmal begegnet sind, beteuerte er in seinem unglaublich charmanten Englisch mit schwerem, französischem Akzent, dass er gerne noch mal mit uns zusammenarbeiten würde.
Wer weiß, vielleicht kommt es ja doch noch mal eines Tages zu Format: DORP

Viele Grüße,
Thomas

Das Dorpendium im Druck, Teil 2: Das Cover

September 7, 2010

Hallo zusammen!

Schon während ich am DORP-Rollenspiel saß, zeichnete sich ab, dass mit dem Cover des Dorpendium ungeahnt viel Arbeit einhergehen würde. Natürlich werden wir an der phantastischen Cover-Illustration von Tobias Mannewitz treu bleiben, das ist gar keine Frage. Dennoch bahnte sich bald ein Problem an…

Generell waren wir zu dem Cover getan wie die Jungfrau zum Kinde. Wir hatten Tobi dazu gekriegt, uns das DORP-Cover zu skribbeln und er hatte dann aus eigenem Antrieb danach gefragt, es auch colorieren zu dürfen. Als er dann von uns auf einer Con von dem Dorpendium erfuhr, war er sofort wieder mit an Bord. Unsere Angaben für ihn waren „So wie das vom ersten Buch, nur mit Matrix“ – was er wunderbar löste.

Eine ulkige Randnotiz dürfte übrigens tatsächlich bisher niemand außerhalb der DORP bekannt sein. Denn wir hatten den von Marcel auch oft nur „Kartengott“ genannten Tobi damals auch einmal drauf angesprochen, eine Karte von Nerdor zu zeichnen. Für „jene, die erst später zugeschaltet haben“ sei gesagt, dass Tobi in der Rollenspiel-Szene unter anderem wegen seiner phantastischen Karten bekannt wurde.
Das kam nie zustande. Das lag aber nicht an Tobi, der ja auch im Inneren des Buches noch Artwork beigesteuert hat, sondern an uns. Denn wir konnten uns nicht so richtig darauf verständen, wie eine Karte des „echten Nerdor“ aussehen müsste. Ergo blieb es bei dem frommen Wunsch.

Aber wie gesagt: Wir hatten ein Problem, jetzt und konkrekt. Denn das Cover liegt uns nicht in voller Auflösung vor. Das ist traurig, auch ein bisschen peinlich, aber als Tobi uns das Cover vor Jahren angelegt hat, da layouteten wir glaube ich noch mit Word. Da hat niemand, auch er nicht, dran gedacht, dass wir diese Datei vielleicht mal in voller, druckbarer Pracht brauchen würden.
Wir stellten diesen Missstand erstmals 2008 fest, als wir den Nachfragen, ob es das Motiv als Poster bei uns geben könne, nachgingen und feststellen mussten, dass wir kein Poster drucken können.
Ich traf Tobi damals auf der RPC und wir sprachen darüber, aber er konnte uns in Sachen Originaldatei auch nicht mehr weiterhelfen.

Das zweite Mal stieß ich auf das Problem, als ich die Werbeseite hinten im Grundregelwerk für die Druckauflage gestaltet habe. Und nun, im Spätsommer 2010, muss eine Lösung her.

Im Grunde ist es dann natürlich eine einfache Rechnung. Wenn wir auf jeden Fall bei Tobis Cover bleiben wollen (was der Fall ist), dann gibt es nur einen Ausweg: Interpolation.
Was dann folgte will ich hier im Detail gar nicht auswalzen müssen, aber viele, viele Stunden der Bildbearbeitung später haben wir nun ein Cover zur Hand, das von seiner Qualität her wieder zumindest druckbar ist, ohne in Artefakten zu ertrinken.
Es wird nie die knackige Schärfe eines voll aufgelösten Covers bieten können, aber es wird gut aussehen. Richtig, richtig gut.

Vorher Nachher

Damit ist das nächste, kleine Stück des Weges zu einem abgeschlossenen, fertigen Dorpendium abgeschlossen – aber es waren auch schon sehr viele Schritte dafür notwendig.

Demnächst erzähle ich euch in Teil 3 dieser Rubrik hier, was sich bei den Illustrationen im Inneren des Buches so getan hat.

Viele Grüße,
Thomas

Wir waren auf der KrähenCon!

September 5, 2010

Hallo zusammen!

An diesem Wochenende bemannte ein durch Arbeits- und Krankheitsfälle arg gebeuteltes DORP-Team von zwei Leuten, das heißt Tom und ich, einen japanischen Kleinwagen und machte sich auf den Weg nach Krefeld.
Man hatte uns eingeladen, auf dem dortigen KrähenCon als Aussteller einen eigenen Tisch zu kriegen, den von unserem multimedialen Bruder Eifelarea Film produzierten Barbarenfilm Xoro: the Eifelarean zu zeigen und allgemein dort eine gute Zeit zu haben.

Und die hatten wir. Die KrähenCon ist natürlich nicht vergleichbar mit den Cons, auf denen wir sonst bisher so mit Präsenz geglänzt haben, sei es RPC oder FeenCon, sondern wohl eher mit der DraCon, die wir selber mit organisieren. Aber das steht der KrähenCon exzellent zu Gesicht.
Es war ein entspanntes, aber spannendes Wochenende voller Spielangebote und für uns auch sehr vieler, spannender Gesprächsmöglichkeiten. Wir freuen uns ja immer, unsere Leser auch mal persönlich kennen zu lernen und das ging in Krefeld wunderbar. Ob es nun das phantastische Publikum bei Xoro Samstag Nacht oder die schönen Gespräche am Stand waren: Tom und ich haben uns absolut wohl gefühlt.
Das ist auch ein Verdienst der wirklich guten Orga vor Ort, die im Grunde all die Punkte, die auf einer Con wichtig sind, gut angegangen hat. Leckere, Versorgung mit nahrhafter Verpflegung zu moderaten Preisen? Gutes Rahmenprogramm? Funktionale Spielrunden-Aushänge? Viele Ansprechpartner? Alles gegeben.
Auch habe ich mich selten auf einer Con so gut umsorgt gefühlt und ich bin noch immer beeindruckt von dem Aufwand, den man betrieben hat, um die Vorführung unseres Barbarenfilmes möglich zu machen!
Live-Musik am Samstagabend und eine kleine, aber sehr feine Lesung von Bernhard Hennen Sonntag Vormittag haben die Veranstaltung dann endgültig abgerundet.

Wer sich länger mit uns unterhalten wollte, konnte auch bei uns am Stand Platz nehmen und ausgedehnt plaudern

Es war uns eine Freude, alte wie neue Gesichter getroffen und vielleicht den einen oder anderen auf unser nun doch reichhaltiges Angebot aufmerksam gemacht zu haben. Ich denke, da werden wir auch kommendes Jahr gerne wieder auflaufen, dann aber ohne die diesmaligen Zwischenfälle, besser aufgestellt und dann auch mit ordentlich Support-Runden, der eine Punkt, den wir dieses Mal mangels Manpower lieber zurückgestellt haben.

Und noch was, liebe Rollenspiel-Szene. Die KrähenCon, der sie veranstaltende Verein KrähenNetz und nicht zuletzt Krefeld insgesamt haben etwas, über dessen Fehlen sonst szene-weit immer geklagt wird: Nachwuchs!
Auch das sei hier einmal lobend erwähnt.

Ich denke also, wer uns live treffen möchte, wird auch kommendes Jahr auf der KrähenCon wieder gute Aussichten auf Erfolg haben!

Viele Grüße,
Thomas

Das Dorpendium im Druck, Teil 1: Sichtung

August 22, 2010

Hallo zusammen!

Wir die regelmäßigen Leser hier ja sicherlich schon wissen, haben wir grob zum letzten Weihnachtsgeschäft Das DORP-Rollenspiel als gedrucktes Buch via BoD in den regulären Buchhandel gebracht. Diejenigen, die das Buch schon mal in der Hand hielten, wissen sicherlich, das hinten ebenfalls eine Anzeige für den zweiten Teil des Spiels, Dorpendium Maleficarum: Das Hexenwerk der DORP, enthalten war. Keine weiteren Informationen, aber eine Jahreszahl: 2010.
Die Ansage war damit klar: Während das DORP-Rollenspiel in dieser Form bereits seine dritte Druckauflage erfuhr, ist das Dorpendium noch nie gedruckt worden.
Bisher.

Nun habe ich konkret mit der Bearbeitung des Buches begonnen, denn wie auch schon beim Grundregelwerk möchten wir auch beim Nachfolgebuch eine überarbeitete und optimierte Fassung bieten. Gewissermaßen unsere Special Edition.
Und dieses Mal möchten wir euch ganz gerne hier im Blog mit auf die Reise nehmen und in insgesamt (vermutlich) sechs Teilen von hier bis etwa zur Weihnachtszeit Einblicke gewähren, welchen Weg die nun auch schon gut alte PDF-Datei nehmen wird, bis es ein druckfähiges Buch ist.
Ich sage bewusst PDF-Datei, denn das „Sequel“ ist zu einer Zeit erschienen, als wir auch noch nicht so sauber archiviert haben bis heute und während die Grafiken alle noch im Rohformat vorliegen – dazu kommen wir aber in späteren Beiträgen hier noch – sind die Word-Dateien fort. Insofern arbeite ich mich derzeit tatsächlich durch die reguläre PDF-Datei.

Der erste Eindruck ist klar: Das Dorpendium hält dem Zahn der Zeit soweit wir das sehen sehr gut Stand. Klar, es ist irgendwie ein Produkt seiner Zeit und war bei Erscheinen eigentlich schon zu spät, um noch mit seinen vielen Matrix-Anspielungen auf einen Zug aufspringen zu können, aber dafür sind wir ja die DORP, das hält uns nicht auf.
Immerhin wurde das Dorpendium oft und gerne seinerzeit als „unser Duke Nukem Forever“ bezeichnet. Und was soll ich sagen: Das Dingen ist auf Eis, wir sind schon erschienen.

Ebenso wird bei aller Modernisierung – wie schon beim Grundregelwerk – von uns viel Wert darauf gelegt, dass es das alte Spiel bleibt. Das Layout wird allenfalls behutsam angepasst, es wird keine neuen Texte oder inhaltliche Überarbeitungen geben. Es soll das alte Ergänzungsbuch sein, aber auf einem in seinem Rahmen modernen Stand. Bei uns schießt nicht plötzlich Greedo zuerst, wenn ihr wisst, was ich meine.

Dies soll als generelle Einleitung in das Projekt genügen, denke ich. Angepeilt ist wie gesagt ein Erscheinen zum Jahresende hin. Das Buch wird, anders als das Hauptspiel, als Softcover erscheinen, allerdings im gleichen Format. Farbige Illustrationen werden auch dieses Mal wieder farbig sein und der Preis so niedrig, wie wir es uns erlauben können.

Ich freue mich drauf. Ich weiß nicht, wie viele der DORP-Rollenspiel-Fans der ersten Stunden noch da draußen sind, die erahnen können, was das für uns für ein durchaus cooler, aber auch bedeutender Schritt ist, dieses Quellenbuch endlich auf Papier gebannt zu sehen. Aber ich habe persönlich schon sehr lange darauf gewartet.

Ich weiß noch nicht genau, wann es soweit sein wird, aber wir lesen uns demnächst in diesem Kontext hier wieder, wenn es heißt: Das Dorpendium im Druck, Teil 2: Das Cover.

Viele Grüße,
Thomas

Wird es dieses Jahr eine Dracon geben?

August 12, 2010

Hallo zusammen!

Direkt vorweg: Es gibt zwei Dracons in Deutschland – es geht hier explizit um jene, die in Monschau in der Eifel stattfindet. Falls also jemand verwirrt ist, hilft das vielleicht.

Bereits seit vielen Jahren veranstaltet der LARP-Verein Condra auch eine Pen&Paper-Con in Monschau, eben die Dracon. Während die ersten drei Veranstaltungen noch recht wild und unregelmäßig waren, findet die Con seit der Dracon 4 jährlich und in Zusammenarbeit mit der DORP statt. Dieses Jahr wäre die Zeit der Dracon 7 gekommen und nicht zu Unrecht haben uns in den letzten Wochen vermehrt die Leute angeschrieben und angesprochen, weil sie noch nichts gehört hatten.

Das hat, leider, einen unangenehmen Hintergrund für den wir als Organisatoren auch erst einmal nichts können. Das Bischof-Vogt-Haus in Monschau, in den letzten Jahren unsere treue Heimat im November, ist derzeit ohne Träger. Man kann uns also keine langfristige Zusage machen und bis ein neuer Eigner gefunden wird, gibt es auch sonst niemanden, der uns da helfen könnte.
Kurzum: Als wir im Mai unsere Location buchen wollten, stellten wir fest, dass es diese Location so wohl nicht mehr gibt.

Wir rotierten seither. Wir möchten die Eifel als Ort des Geschehens beibehalten – auch wenn wir wissen, dass auch die Stadt Aachen nicht ohne Bedarf an einer Convention ist und wir da generelles Interesse haben, so wäre das halt nicht die Dracon – und hören uns derzeit im gesamten Umland um. Aber gerade während der Sommerferien, in denen Schulen als natürlicher Ansprechpartner auch noch ausfallen, ist es recht schwierig, eine Örtlichkeit zu finden, die von Größe, Ausstattung und Verkehrsanbindung zu gefallen weiß.

Derzeit ist die Lage im Endeffekt die:
Wir wollen in jedem Fall eine Dracon 7 machen und wir wollen alles versuchen, dass das auch 2010 passieren wird. Wir wollen sie in der Eifel machen und wir sind auch trotz allem noch zuversichtlich, dass irgendwo da draußen „unsere Location“ liegt.
Aber wir können nichts versprechen.

Wenn das im Endeffekt bedeutet, dass wir die Con relativ kurzfristig (sagen wir, erst kommenden Monat) ankündigen können, dann ist das so. Der Umzug wird ohnehin nicht ohne Spuren an uns vorüber ziehen.
Aber wir wollen diese Con veranstalten.

Wenn es etwas Neues an dieser Front gibt – hier im DORP-Blog erfahrt ihr es garantiert als Erstes!

Viele Grüße,
Thomas