Das Dorpendium im Druck, Teil 5: Das Layout

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Hallo zusammen!

Wie schon beim DORP-Rollenspiel, so ist auch beim Dorpendium das Layout eine unerwartete Hürde. Und das nicht einmal, weil es so unglaublich komplex oder kompliziert ist – eher im Gegenteil.

Wenn man sich beispielsweise mal unser Die 1W6 Freunde anschaut: Das ist vollfarbig, hat einen durchgehenden, grafischen Seitenhintergrund, die Bilder sind farbig, teilweise ins Design eingebettet und das Buch sieht, meiner Meinung nach, einfach schön aus.
Das DORP-Rollenspiel ist nicht weniger schön, aber viel simpler. Es mutet teilweise mehr wie ein Rollenspiel rund um die Jahrtausendwende an. Und das ist natürlich Absicht.
Sehr viel von der Struktur des Spieles war damals von den WoD-Systemen von White Wolf inspiriert – das beginnt ja schon mit den Zitaten, die jeweils ein Kapitel einleiten. Währen wir Shadowrunner gewesen, gäbe es vermutlich DORP-Talk am unteren Seitenrand, aber wir waren halt eher WoDler, insofern kam viel Inspiration aus der Ecke.
Sicher, es gab auch andere Einflüsse wie etwa d20 allgemein oder auch Engel; aber man muss sich nicht weit aus dem Fenster lehnen um zu sagen, dass Engel selbst auch durchaus sehr aus der WoD-Denkrichtung heraus konzipiert worden ist. Zumindest anfangs.

Ich habe ja bei diesen Beiträgen hier schon häufiger betont, wie wichtig es uns ist, dass weder DORP-Rollenspiel noch Dorpendium ihre ursprüngliche Anmutung verlieren. Dass das Spiel in seiner Gesamtheit nicht anders wird, nur –ich liebe diese totale Nullaussage – „behutsam modernisiert“ halt.
Und dann sitzt man halt an dem Layout und an so vielen Stellen juckt es einen in den Fingern, ganze Dinge über den Haufen zu werfen – aber dann lässt man es eben doch bleiben. Und ich denke, das Spiel profitiert davon.
Das Dorpendium Maleficarum sieht aus wie ein Buch seiner Zeit, aber so poliert und auf dem Stand der eigenen Ansprüche, den die DORP anno 2010 an den Tag legt. Und das sieht dann, auf seine ganz eigene Art und Weise, doch wieder wirklich gut aus.

Auf Seitenrahmen kann man laufen?

Zumal das Buch schon immer, auch als Download, teilweise einen sehr freien Umgang mit Konventionen und Regeln hatte. Mein persönlicher Liebling ist da definitiv eine Seite, in der kleine, nur wenige Pixel große Wesen, die in ihrem Look her vermutlich nicht ganz unbekannt sind, sich bedächtig ihren Weg durch das layout graben. Dass das sogar noch zum Inhalt des Buches passt, ist dann einfach noch der Gipfel.
All diese Gags sind natürlich noch drin, wenn auch teilweise neu gebaut, um einfach insgesamt besser auszusehen.

Wenn es eine „Old-School-Renaissance“ gibt, muss es eine „New School“ geben. Das Dorpendium ist aber noch mal etwas anderes. Wir sind wohl die „Mid School“.

Einen Beitrag werde ich hier bis zum Erscheinen des Buches noch schreiben. Kommendes Mal erzähle ich euch noch etwas zu Format und Umschlag des Buches und warum wir uns dazu entschieden haben, dass das Dorpendium im Softcover erscheint.
Dann gibt es auch einen Preis und die ganzen anderen Formalia.

Viele Grüße,
Thomas

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