RPC 2009 – Wir waren da, wir fassen zusammen

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Hallo zusammen!

Die letzten drei Tage waren wir jetzt auf der RPC und ich wollte heute, nach den Tür-und-Angel-Posts der letzten Tage, die Chance ergreifen, in Ruhe einen Blick zurück zu werfen.

Rein organisatorisch hat sich die RPC dieses Jahr echt nicht lumpen lassen. Obwohl wir erst zum Eröffnungstag anreisen konnten fanden wir unseren Platz perfekt vor, Tische waren bereitgestellt, der Strom lag und es kam sogar ein Techniker der Firma, die ihn verlegt hatte, später noch fragen, ob alles in Ordnung sei. Das fand ich toll.
Die Security-Leute waren nett und da auch wir Aktion Fandom-Leute dieses Mal Ausstellerausweise und ein Parkticket bekommen hatten, waren zeitiger Aufbau und bequemes An- und Abtransportieren unserer Auslagen gar kein Problem. Auch als ich dann Sonntag meinen Film-Workshop hielt, warteten Verantwortliche direkt schon in dem Raum auf mich, erklärten mir die Technik und fragten auch nachher noch mal nach, ob alles gut geklappt habe.
Da kann ich echt von vorne bis hinten nur loben!

Auch die anderen Aussteller waren samt und sonders eine Freude. Alles sehr nette Leute, sehr kollegiale Atmosphäre und keinerlei, wie sagt man denn da, Stutenbissigkeit in irgendeiner Form. Im Gegenteil, es hat schon seinen Grund, dass ich teilweise die RPC als „Partnerbörse für Rollenspiel-Institutionen“ beschrieb – es war extrem angenehm, wie frei, kreativ und produktiv da verschiedene Ideen ausgetauscht werden konnten. Auch die Synergiewirkung zwischen LARP, Pen&Paper und den Videospielen war wieder zu spüren; da stehen wir in unserer Kooperation mit dem Condra e.V. ja ohnehin gerne für ein, doch auch sonst bandelten da viele, hatte ich das Gefühl.
Selbst wir, die kleine DORP, konnten auch dieses Jahr wieder einige nette Ideen auf den Weg bringen und ich hoffe, dass diese dann so nach und nach dieses Jahr Früchte tragen werden. Wenn sie es tun werden, dann lest ihr es natürlich als erstes an dieser Stelle.

Wer auf einen Tag spontan vorbei kam, der zahlte wohl einen recht hohen Eintritt; wer aber vorzeitig plante, der kam zu guten Konditionen auf das Gelände. Zwei unserer Standhelfer waren auf eigene Kosten da und hatten jedenfalls bei ihren von langer Hand gebuchten Dauerkarten wirklich gute Preise gezahlt.
Ob es sich für Besucher lohnte, das ist natürlich immer etwas schwer einzuschätzen wenn man selber keiner war. Aber ich denke, sowohl im Pen&Paper- wie auch im LARP-Bereich gab es ganz sicher tolle Schnäppchen abzuräumen. Seien es nun Stände die mit „£=€“-Aktionen warben oder auch einfach ganz ‚reguläre‘ günstige Angebote wie das auf den ersten Blick sehr toll aussehende deutsche Labyrinth Lord für 12 Euro, oder eben LARP-bezogene Angebote von Armschienen ab zehn, Schwerter ab fünfzehn Euro oder eben ein Sack Kaninchenfellreste für fünf Euro, das war alles schwer in Ordnung.
Dass die Leute auch durchaus in Kauflaune waren, das haben auch wir gemerkt und konnten recht viele Kopien von „Xoro“ nebst Soundtrack und sogar ein paar Artbooks an den Mann (und die Frau natürlich) bringen.
Eigentlich waren auch alle „Macher“ auf der Con immer sehr gut zugänglich und gut gelaunt – besser als bei der SPIEL oder vergleichen Veranstaltungen konnte man hier denke ich ein Schwätzchen mit jedem führen, mit dem man eh schon immer mal sprechen wollte.

Workshops habe ich des Standdienstes wegen nun keine gesehen, aber habe, soweit bekannte da waren, durchweg Positives gehört. Das Repertoire reichte da von den klassischen Verlagsnews aus erster Hand bis hin zu Zeichner-Workshops mit den echten Profis. Lesungen gab es auch, wenn diese auch teilweise nicht ganz so gut besucht waren, wie die Autoren es sich gewünscht hätten. Wer aber als Besucher da war, der konnte einen immensen Querschnitt durch die deutsche Phantastik mitnehmen und von André Wiesler über Thomas Finn, Karl-Heinz Witzko und Daniela Knor bis hin zu Bernhard Hennen eigentlich jedem lauschen, dem er gerne ein Ohr leihen wollte.

Last but not least kann man den Flair der Veranstaltung nur loben. Halle 3 ist mir persönlich zu dunkel und laut gewesen, gerade rund um die großen Videospiele – die riesige LARP-Präsenz der Mittellande war dagegen sehr spaßig, vor allem mit den rollenbewehrten „Turnierpferden“. Auch der Außenbereich war sehr schön und profitierte von dem bombastischen Wetter, viele Stände waren sehr schön gestaltet und als wir Samstag früh zur Messe kamen, betraten wir die Hallen wie der Imperator persönlich durch zwei Reihen von imperialen Offizieren und Sturmtruppen (zuzüglich ferngesteuertem R2D2) – alleine dafür lohnte es sich ja schon.

Uns hat die RPC 2009 allen sehr viel Spaß gemacht. Es war schön mit Euch über unser tun zu reden, uns neuen Leuten präsentieren zu können oder einfach mal wieder mit alten Bekannten ein wenig zu plaudern. Die Veranstalter haben sich nicht lumpen lassen und beweisen wie kaum eine anderen Organisation in dem Feld eine unglaubliche Lernbereitschaft. Aber auch gar nichts, was letztes Jahr noch hakte, ist dieses Jahr noch zu bemängeln gewesen und somit kann ich nur aus tiefstem Herzen sagen: RPC, wenn du uns 2010 wieder da haben möchtest, wir werden liebend gerne da sein!

Grüße,
Thomas

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Eine Antwort to “RPC 2009 – Wir waren da, wir fassen zusammen”

  1. 2009 Der Post danach. Oder: Ich bereue fast nichts. - Blutschwerter Says:

    […] Der Post danach. Oder: Ich bereue fast nichts. Hier ein sehr schner RPC-Bericht von der DORP: RPC 2009 – Wir waren da, wir fassen zusammen DORP-Blog __________________ Der Arzt, dem die Frauen […]

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