Zehn Jahre DORP!

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dorp10Herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen!

Heute ist der Tag, an dem wir 10 werden. Ein ziemlich beeindruckendes Jubiläum, das ganz 2009 eine eigene Note geben wird, aber auch heute unser Thema sein soll. Ich werde, vermutlich grob in dem gleichen Rhythmus den bisher die „Downloads die es niemals gab“-Rubrik inne hatte, einzelne Spotlights auf Macher und Helfer der DORP werfen, aber heute einfach mal generell mit euch eine Reise durch die Zeit unternehmen. Mal zeigen, wie alles begann und welche Haken unsere Geschichte schon geschlagen hat.

Am Anfang ist alles Türkis
1999 1999 dachte ich mir, inspiriert von vielen toten und einigen noch lebenden Projekten im Netz rund um das Thema Rollenspiel, dass ich auch eine Seite dazu machen möchte. Der Titel war, wie man es von einem 15jährigen nicht besser erwarten konnte, ein langes Sammelsurium englischer Worte – „Dimension of Roleplaying“ – den man ja immerhin süß mit „DORP“ abkürzen konnte, was ja letztlich bis heute unser Name ist.
Das Design war eine Katastrophe in türkis, der Quellcode schlimmste Magie aus einer Frontpage-Urversion (also die, die es noch Gratis zu Windows dazu gab) und gerade das Frameset links ein 56k-Modem-quälendes Etwas, eine Image Map.
Alles fing als Earthdawn-Seite an, wurde aber dann, als wir das Spiel wechselten, auf sehr bizarrem Wege zu einer Earthdawn-und-Warhammer-Seite und wuchs, auf dem gleichen Wege, dann noch mal um DSA und Shadowrun an. Kraut und Rüben, allerdings bereits mit ein paar heutigen Tugenden, vor allem aufwendigen Downloads und ersten Kontakten zu den Verlagen.

LORP
Hin und wieder spricht man mich an, ob es eigentlich eine Verwandtschaft zur LORP an. Die Namensgleichheit von DORP und LORP legt das aber ja auch nahe, wie LORP-Chef Stefan Sauerbier und ich auch immer mal wieder gerne auf den Cons dieser Welt festgestellt haben. Aber um das endlich mal klar zu sagen: Die LORP und die DORP sind beide, am gleichen Tage, 1999 ins Netz gegangen, sind beides „of roleplaying“-Seiten und ihre Häuptlinge haben ihre Tepees mittlerweile in Aachen stehen – aber nein, da gab es keinerlei Kontakt.
Wer zuerst war? Ich weiß es ehrlich nicht…

Mit Magus kommt der Wandel
Bei einem Spaziergang mit dem Hund im fiesen Eifler Herbstwetter des Jahres 2000 traf ich meinen Mit-Rollenspieler Olli, der meinte, er habe gerade eine neue Runde formiert. Es würde „Magus“ gespielt. Skeptisch ob der Gruppe aber neugierig ob des Spiels ging ich dann doch dahin.
Der Rest ist, wie man sagt, Geschichte. Spielleiter war Matthias, den ich dort erstmals traf und der mit Marcel, ebenfalls Erstkontakt, dort dann den Grundstein für das Triumvirat legte.

Wir schufen mit der Webseite wod-magus.de auch eine zweite Präsenz im Netz, die allerdings selbst mittels Wayback-Machine nicht mehr zu rekonstruieren ist. Marcel und ich zogen also letztlich die einzig denkbare Konsequenz: Relaunch.

Die Magus-Fragmente
Im Download-Bereich der DORP gibt es ein Dokument namens „Die Magus-Fragmente“, mehr als 100 Seiten stark. Das sind die gesammelten Werke der besagten WoD-Magus-Runde und auch heute noch sehr, sehr lesenswert. Für uns aber auch ohnehin eine sehr emotionale Angelegenheit, denn ein sehr guter Freund von uns, der damals ebenfalls Teil der ersten Magus-Runde war, verunglückte während der Zeit mit dem Auto tödlich. Es war vermutlich eine der dunkelsten Stunden in unserem gesamten Freundeskreis.

Die DORP wird Fraktur
20031 In einigen langen, durchwachten Nächten programmierten wir, naja, vor allem er die DORP so herunter, wie man sie in Grundzügen auch heute noch kennt. Und zwar mehr oder weniger alles von Hand. Wir schreiben das Jahr 2001/02 und Web-Editoren sind wirklich grausame Wesen, die vor allem eines Produzieren: Datenmüll. Unvergessen sind Momente mit Editoren-Code auf einer Webseite, die ich beruflich betreut habe, wo man Highlights fand wie <b><b><b><b><b></b</b></b></b></b>.
Nein, wir programmierten das alles tapfer durch und kamen letztlich, stolz, zu dem Ergebnis von 2001.

Habemus Scorpium
Woher nimmt man gute Mitarbeiter? Einen haben wir aus dem Netz.
Irgendwann in grauer Vorzeit schrieb mich mal ein Kerl an, Scorpio. Der wohnte in Alsdorf, ein Ort, von dem wir alle noch nie gehört hatten, und fand uns ganz dufte. Und, wie ich schnell feststellte, kam ich auch super mit dem Kerl klar. Der Webmasterte zwar damals seine eigene Seite, aber fand auch schnell irgendwie seinen Weg in unsere Reihen. Bezeichnend dagegen ist, das ein jeder in der DORP ihn dann vor mir mal im wahren Leben angetroffen hatte, da ich zu der Zeit des ersten Treffens in Italien weilte. Als es sich dann aber begab, dass ein Teil von uns inklusive mir nach Aachen zog, um dort zu studieren, genau wie er – da war eine lange, enge, gute Freundschaft vorprogrammiert.
Wir hatten einen Scorp.

Das Zeitalter des Triumvirats
Unser Update-Zyklus war damals noch monatlich und so konnten wir es uns leisten, sogar jedes Update mit einem individuellen Vorwort zu versehen was dort prangte, wo heute die Startseite steht. Und wie diese Updates abliefen!
Ich kann mich vor allem an drei Momente erinnern: Den, an dem Marcel und ich unsere Freistunden abglichen um dann Montag Vormittags, im Eiltempo, zu meinem Elternhaus zu flitzen und dort im Akkord ein Update zu stemmen. Den, am dem mein Vater morgens früh um fünf ins Zimmer blickte, die bis heute unverstandenen Worte „Wenn ihr nicht müsstet, würdet ihr gar nicht, oder?“ sprach und wieder ging. Und den, am dem Marcel, Matthias und ich uns ein gewohnt heftiges, aber vollkommen nett gemeintes Wortgefecht lieferten und ein unbeteiligter Beisitzer ernstlich glaubte, wir würden da gerade den Streit unseres Lebens haben.

Zivildienst
Wer verstehen will, warum viele von uns so komisch sind, der muss den deutschen Staat fragen, schätze ich. Marcel und Matthias waren vor mir dran, dafür übernahm ich dann zusammen mit unserem Zeichner Markus Matthias‘ Stelle im Schleidener Krankenhaus. Und tatsächlich kann man eine ganze Schneise von Elementen bis heute in unseren Downloads finden, die darauf zurückgeht. Ganz prominent natürlich die Janitoren im DORP-Rollenspiel.

Das DORP-Rollenspiel
2003 wollten wir etwas Besonderes bieten. Wir wollten die ultimative Rollenspiel-Satire bringen und zwar, das war das Besondere, in Form eines Rollenspiel-Downloads. Wir konnten Tobias Mannewitz auf der SPIEL von der Idee begeistern, genauso diverse andere Szene-Macher und so ging der damals erste wirklich große und beeindruckende Download letztendlich raus in die Welt.
Das Thema: wir selbst. Und weil wir solche Klischees waren, damit auch irgendwie die ganze Szene.
Das Feedback war und ist bis heute sehr positiv und wir alle waren mehr als baff, als wir auf einer RatCon ein, zwei Jahre später eine DORP-Rollenspiel-Runde fanden, die nicht von uns ausging. Es passte einfach perfekt zu der Fight Club-Analogie des Spiels.
„Hast du die Runde in Dortmund begründet?“
„Nein, ich dachte du warst das?“

Die Rezis der Woche, der Newsletter des Monats und die DORP im Quartal
Unter diesem herrgottnochmal sperrigen Titel ging dann irgendwann unser neues Konzept für die Seite an den Start. Wöchentliche Rezis, die gibt es bis heute. Unser mittlerweile eingestellter Newsletter kam (quasi) monatlich und quartalsweise würden wir dann Zitate, Downloads und ähnliches bringen.
Mittlerweile sieht das natürlich etwas anders aus…

Downloads!
Aus einem echt langweiligen Weihnachten heraus schrieb ich „Blutiges Fundament“, den ersten Teil unserer umfangreichen WoD-Reihe „Scouts of Darkness“. Damit war ein Grundstein für eine mittlerweile ja doch sehr beeindruckende Reihe von langen Downloads gelegt, die unter anderem auch Matthias und mein Magnum Opus, (Super) Star Wars of Darkness, umfasste, dessen finaler Regelband derzeit ja aus Gründen fehlender Freizeit erst einmal auf Eis liegt.
Wir stehen damit nach wie vor recht alleine, glaube ich. Wenige Leute im Netz hauen derart viel Layout und Text so regelmäßig in PDF-Dateien hinein. Dass dabei nicht immer alles direkt glänzt ist klar, weshalb etwa gerade 2008 noch eine neue Fassung von „Famous Pulp Adventures“ erschien und wir dieses Jahr, im Zuge des Jubiläums, auch noch ein, zwei Downloads neu anstreichen werden. Mal gibt es viel Feedback, mal wenig, mal kommt es früh, mal erst nach Wochen oder Monaten. Aber da uns die Produktion selbst sehr viel Spaß macht, kann man wohl recht sicher sagen, dass wir das auch weiterhin machen werden.

Der Fluch der letzten Sitzung
DORP-intern gibt es übrigens einen Fluch: Lange Kampagnen scheitern an der letzten Sitzung. Nicht kurz vor Schluss, sondern ganz explizit an der letzten Sitzung. So gingen sowohl die Magus-Runde „Akashic Records“ als auch meine erste D&D3rd-Runde eine Sitzung vor Schluss ein, weil zu viele Leute weg zogen. Auch eine Star Wars-Kampagne sowie tatsächlich die Scouts of Darkness-Ur-Testrunde hat es auf diese Weise erwischt.
Wenn dieser Text ins Netz geht, wird der Fluch aber hoffentlich gebrochen worden sein, denn zwischen jetzt und Monatswechsel sollte zumindest die letzte Sitzung unserer Serenity-Kampagne stattgefunden haben.

Dorpendium Forever
Und dann kam es … nicht. Unser „Dorpendium Maleficarum“.
Eigentlich sah ja alles gut aus – Matthias hatte weniger Zeit, aber Marcel und ich stemmten uns wie die Irren gegen den zweiten Band der genauso wie Matrix natürlich von Anfang an als Trilogie geplanten DORP-RPG-Reihe. Tobi war wieder als Zeichner bei uns, viele andere Zeichner waren zurück, neue Leute kamen an Bord, das damalige GroFaFo (heute Tanelorn) half mit … und es kam einfach nicht.
Wir sahen uns damit in einer gnadenlosen Analogie zu „Duke Nukem Forever“; oder aber zu „Daikatana“, aber da John Romeros Spiel irgendwann erschien und eine echte Gurke war, weisen wir alle Parallelen von uns. Mit besagtem Tobi Mannewitz hatten wir damals übrigens eine Wette laufen, was früher fertig würde – „Aera“ oder wir. Wir haben gewonnen.
„Aera“ will ich trotzdem noch haben!

Als das „Dorpendium“ jedenfalls erschien, war das Feedback verhaltener, als wir uns das erhofft hatten. Vielleicht war zu viel Zeit vergangen, vielleicht kam es zu unspektakulär einfach als „Download des Monats“, ich weiß es nicht. Was ich aber sicher sagen kann ist, dass ich den Download nach wie vor für ein echt gutes Dingen halte. Habe es vor eine Weile noch mal gelesen und wieder sehr darüber lachen können.
Falls jetzt also der ein oder andere erst merkt, dass es da ist (ist uns neulich erst passiert), dann ab zur DORP und angeschaut – ich finde, es macht einfach Spaß.

Logos
dorplogosFür unser erstes Logo war irgendein furchtbar billiges Render-Programm verantwortlich, unser zweites Logo dagegen kam aus prominenter Feder. Damals schaffte es Scorp, den heute bei Marvel angestellten Marko Djurdjevic mit einigen Desperados (also, das Bier) zur Kooperation zu bewegen und uns ein Logo zu erschaffen, das intern liebevoll irgendwann nur noch „der Kapuzenmann“ hieß.
Erst vor etwas mehr als einem Jahr kamen wir langsam aber sicher zu dem Entschluss, dass wir weg wollen von all der betonten Düsternis. Nein, eigentlich, dass wir schon weg sind und das Artwork das auch mal langsam reflektieren sollte. Unser neues Logo ist dann eine Abwandlung dessen, was Tobi damals auf das Cover vom DORP-Rollenspiel gesetzt hatte: das schöne, neue DORP-Logo.

DORP TV und das DORP Blog

Die DORP im Gespräch mit der "Greifenklaue"

Die DORP im Gespräch mit der "Greifenklaue"

Ein weiterer, großer Schritt für uns kam auf zwei Wegen mit dem Web 2.0. Scorps geistiges Kind war DORP TV, zu dem ich vermutlich auch gar nicht so viel sagen muss. Videos direkt von Messen und Cons, gemeinsam mit Ralf umgesetzt, brachten und bringen eine ganz neue Art der Berichterstattung in die Rollenspiel-Szene. Es ist vielleicht der größte DORP-Zweig, mit dem ich so gar nichts zu tun habe, sieht man mal von der umstrittenen Intro-Musik ab. Der Vorspann war komplett mein Werk.
Ebenfalls in diese Kerbe schlägt das DORP-Blog, aber dazu ist nun wirklich nicht mehr viel zu sagen, immerhin lest ihr gerade darin. Vorbild, das weiß bisher noch keiner, war übrigens tatsächlich das LiveJournal von White Wolf. Als ich das zum erstem Mal las, da dachte ich mir weniger etwas zu den aktuellen Infos, sondern vor allem „Oh, sowas will ich auch für uns!“
Und da Scorp mit seinem Blog Legi Intellexi Condemnavi so gut vorgelegt hatte, war auch die Form des Ganzen schnell klar.

Eifelarea
Ebenfalls ein Schwesterprojekt der DORP formte sich irgendwo Anfang bis Mitte des aktuellen Jahrzehnts in Form der NoBudget-Gruppe Eifelarea Film. In mehr oder weniger 100%iger Personalunion mit der DORP schufen wir unter dem Label den Barbarenfilm „Xoro: the Eifelarean“ der durchweg gute Kritiken bekam, obwohl auch der ohne Frage eine sehr schwere Geburt über viele Jahre war.
Das Zweitprojekt „Verfluchte Eifel“ liegt aufgrund akuten Zeitmangels derzeit dagegen leider erst einmal auf Eis, doch die Gruppe lebt weiter. Unter dem Sub-Label „Heuler Pictures“ drehen wir ‚quick and dirty‘ wie Ralf so schön sagt derzeit an unserer Guerilla-NoBudget-Trilogie „Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu“, die wesentlich fester im Sattel sitzt.
Mehr dazu unter http://eifelarea.wordpress.com

Condra und der Dracon
dracon4fabian Die erste Condrianerin, die zu uns stieß, war Néo. Die fanden wir alle sehr komisch, um es mal nett zu sagen, aber wir fanden schnell heraus, was für ein toller Mensch sie doch war. Dann lernten uns auch mehr und mehr Condrianer kennen und fanden uns, soweit ich das sagen kann, auch alle sehr komisch.

Aber über die Jahre verschmolzen die Grenzen zwischen beiden Gruppen immer mehr und auch wenn wir natürlich nach wie vor zwei unterschiedliche Restaurants führen, ist die Küchencrew doch mittlerweile sehr ähnlich geworden. Condra ist und bleibt ein LARP-Verein, wir eine P&P-Webseite – und doch gab es dann einen Schnittpunkt.
Mittlerweile schon zwei Mal fand 2007 und 2008 in Monschau in der Eifel in Kooperation beider Gruppen der Dracon statt, eine kleine, gemütliche, sehr schöne Pen&Paper-Con für Leute, die wirklich vor allem einfach mal wieder spielen wollen.
Es dürfte mittlerweile sicher sein: Die Dracon 6 dieses Jahr wird stattfinden und wohl auch wieder ein Joint-Venture werden. Condra-Logistik und DORP-Designs, gemeinsames Schaffen und vor allem viele, viele Spielrunden.

Peter Pan ist nicht unter uns
Wie man es aber dreht und wendet, die Zeiten ändern sich. Als ich mit der Seite anfing, waren wir alle noch Schüler. Dann Studenten. Mittlerweile sind immer mehr Leute mit ihrem Studium durch und starten dem Berufsleben entgegen. Zwei Hochzeiten stehen in näherer Zeit an, das erste DORP-Kind wurde bereits geboren.
Marcel wohnt jetzt unten in München, stellte aber neulich bei einem seltenen Besuch mit mir gemeinsam fest, dass sich doch einiges verschoben hat, wenn man alleine sieht, wie viele von uns mittlerweile in festen Beziehungen stecken. Zeit wird immer rarer.
Wir sind uns noch immer unsicher, ob wir den dritten DORP-Band, „Format DORP:“ angehen wollen. Wenn wir es aber tun, so kann ich wohl schon mal sagen, das genau das auch Thema sein wird. Ein Schwanensang auf die Unvernunft der Jugend? Naja, vielleicht etwas hoch gegriffen. Aber nicht nur die Zeiten, auch wir ändern uns und streben in sehr unterschiedliche Richtungen davon.

Das bisher letzte Redesign
Ihr letztes, kleines Redesign erfuhr die DORP 2007 durch minimale Überarbeitungen vom Grafik-Set und dem Frame-Aufbau. Das war ein Werk alleine von mir und lässt daher vielleicht Marcels programmiertechnische Eleganz vermissen, läuft bisher soweit aber ja auch ganz gut.
Vor allem wurde die Benutzerführung erheblich vereinfacht, wenn die Seite auch noch immer nicht schön ist. Das kann natürlich eines Tages mal werden, aber ich denke, derzeit liegt unser Fokus nach wie vor auf den Inhalten. Und die sind, denke ich, bis heute ordentlich gereift.
Ein ganzer, wenn auch kleiner Stab von Rezensenten erfüllt die Luft der DORP mit dem Duft vieler sehr frei Schnauze geschriebener Texte – und genau das wollen wir auch beibehalten. Eine deutsche Fantasy-Autorin, bei der ich gerade nicht weiß, ob sie da mit Namen genannt sein möchte, formulierte es in einer Mail an mich mal in etwa so: Wir schrieben so, weil wir halt so seien.
Das fasst es schön zusammen.

Die RPC

Der DORP-Stand

Der DORP-Stand

2008 hatten wir erstmal einen Stand auf einer Con! Vor Jahren noch haben wir darüber Witze gemacht, auf der RPC aber saßen Markus und ich dann plötzlich an einem Stand, während Scorp und Ralf Interviews machend über die Veranstaltung zogen.
Wir haben vor, 2009 wieder da zu sein, hoffentlich sogar mit etwas mehr am Stand. Dinge, Leute, Auslagen, Flyer. Mehr. Ob das klappt, werden wir schauen müssen, aber wir tun, was wir können. Gesetz dem Fall das klappt: Besucht uns dann doch mal vor Ort. Damit wir noch mehr Namen von Lesern mit Gesichtern verbinden können. Es würde uns jedenfalls sehr freuen.
Die RPC 2008 war zwar anstrengend, aber es war auch sehr, sehr schön.

Die Zukunft: Where do we go from here
Wohin wird uns der Weg führen? Ich weiß es nicht…
Wenn alles glatt geht, wird 2009 ein ziemlich gut gefülltes Jahr mit all unseren Tugenden sein – Zitate, Rezis, Berichte über alles mögliche, schöne Downloads und Con-Präsenzen.
Und danach? Ich weiß es ehrlich nicht. Vielleicht werden wir die Zeit haben, um 2010 auf gewohntem Wege weiter zu machen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht ist dies unser Endspurt, vielleicht einfach nur ein kleines Highlight der eines Tages 25 Jahre alten Geschichte der DORP. Es liegt an den Wegen, die unsere Leben nehmen werden, aber es liegt auch an dem Feedback, das wir kriegen, an der Resonanz und einfach daran, wie es sich letztlich für uns anfühlen wird.
Joss Whedon hat das Gefühl einmal zu Musik gemacht – am Ende des Buffy-Musicals gibt es da einige Liedzeilen, die irgendwie zu schön sind, um sie nicht zu zitieren.

Where do we go from here
The battle’s done,
We kind of won.
Where do we go from here.

Und, weil Web 2.0 – machen wir es doch direkt mit dem passenden Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=MfoZLwhp–M
Wir haben jedenfalls erst mal ein spannendes Jahr 2009 vor uns!
Viel Spaß mit allem, was kommen wird!

Viele Grüße,
Thomas

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10 Antworten to “Zehn Jahre DORP!”

  1. grasi Says:

    Herzlichen Glückwunsch und auf weitere kreative 10 Jahre!!

  2. cyberpunk2020 Says:

    Respekt!

  3. woanders.at » Die DORP ist zehn geworden. Says:

    […] Zehnten hat Die Seele einen Beitrag im DORP-Blog (endlich eine DORP-Site mit RS-Feed!!!) geschrieben, der auf sehr lesenswerte Weise die ersten zehn […]

  4. amel Says:

    Ich hoffe, es geht noch lange weiter. Glüchwunsch!

  5. Die Dorp wird 10 | Rollenspiel-Almanach - Infos News und Rollenspielmaterial Says:

    […] Der Dorp-Blog […]

  6. greifenklaue Says:

    Erstmal Gratulation, tolle Arbeit seit vielen Jahren! Interessante Projekte an allen Ecken, Schlümpfe, W6 Freunde, diversestes Material, gefürchtete Rezis und natürlich DorpTV.

    Was hab ich da eigentlich damals nur unterschrieben 😉

    Weiter so, ich hoffe, ihr macht noch vierle Jahre mit ähnlichem Engagement weiter und an dieser Stelle nochmal eion Riesendank an Scorp, der auch heute noch mal schnell was befeddbackt und editiert.

    Nice dice, Ingo

  7. Roland Says:

    Glückwunsch.

    Wenn ihr mal wieder zum Aachener Stammtisch kämet, würde ich euch einen ausgeben. 😉

  8. Javen Says:

    Ebenfalls Glückwunsch von mir.
    Mensch, wie die Zeit vergeht. Ich kann mich noch an eure Anfänge erinnern 🙂
    Die Earthdawn Mailingliste…waren das noch Zeiten und die ersten RatCons 🙂
    Ich hoffe, dass es euch noch weitere 10 Jahre gibt.

    Gruß
    Javen

  9. Thomas Michalski Says:

    Dann nutze ich den Anlass, das Javen hier noch gepostet hat, um euch allen vielen, lieben Dank für die Glückwünsche und Grüße zu übermitteln!
    Immerhin, das schreibe ich ja schon seit Jahren, tun wir das ja alles eh vor allem für euch, für unsere Leser 🙂

    Viele Grüße,
    Thomas

  10. Ravenwolf Says:

    Herzlichen Glückwunsch zum Zehnten!

    Ich hoffe, dass es euch möglich bleibt noch viele Jahre weiter zu machen. Eure Seite und alles was ihr tut ist einfach super und ich freu mich immer wenn es was Neues gibt.

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