Downloads die es niemals gab: Dragonlance – das Tagebuch

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Hallo zusammen!

Wir hatten für unsere D&D-Runde ja doch einige sehr mutige Pläne. Neben spielfertigen Downloads, die wir jetzt in unsere „Ruinen“-Download-Serie umgezogen haben sollte es auch eine Art Kampagnentagebuch geben. Allerdings mal nicht aus einer Perspektive und in Ich-Erzählung wie so oft, sondern als Erzähltext.
Inspiriert von G.R.R. Martins „Song of Ice and Fire“ hätte jedem Kapitel ein Name vorgestanden und damit den Blickwinkel verdeutlicht. Dabei wären alle Texte jeweils von den jeweiligen Spielern geschrieben worden, so dass am Ende eine Art Roman von fünf Autoren entstanden wäre.
Das wäre sicher auch spannend gewesen, weil die Spieler alle als Teil des Kampagnenkonzeptes mit sehr unterschiedlichem Wissen in das Abenteuer starteten. Die Vorgeschichten haben wir teils im Gespräch, teils aber auch etwa per ICQ aufgespannt, so dass parallel zur Gegenwart auch in der Vergangenheit Handlungen abliefen, die auch heute, über ein Jahr nach Kampagnenstart, noch immer nachhallen.

Jetzt kann man natürlich fragen, ob eine romanhafte Nacherzählung einer Kampagne, die auf den „Dragonlance Chronicles“ aufbaut, wirklich Sinn haben kann, immerhin gibt es dazu schon einige der Fantasyromane schlechthin zu kaufen.
Ich habe mir damals als Designziel gesetzt, mit „meiner“ Chronik der Drachenlanze etwas zu schaffen, was sich gegenüber der alten Form in etwa so verhält wie der neue „Battlestar Galactica“ gegenüber dem alten. Also vieles, das durchaus so ist wie früher und dabei noch mehr, was doch wieder ganz anders ist.
Zwar kennt keiner meiner Spieler die Vorlage, aber irgendwas hat heutzutage doch mal jeder von den Romanen aufgeschnappt und somit verbleiben meine Spieler ungespoilert. Aber auch als Download wäre es sicherlich spannend gewesen, etwa als Anregung, wie man durchaus Kaufabenteuer „by the book“ leiten kann und dennoch seine eigene Geschichte erzählt.

Nur, leider, ist es dann an der Praxis gescheitert. Die Spieler schafften es nicht, die Texte im notwendigen Akkord nachzureichen, der „to do“-Berg wurde erst größer und dann unbezwingbar und somit haben wir es irgendwann gemeinschaftlich ad acta gelegt.
Zu dem Zeitpunkt waren aber zumindest einige wenige Texte bereits fertig und, ich glaube einmalig in dieser Kategorie, ein Teil davon sogar schon gesetzt und mit einer von mir gefertigten Karte versehen.

Und damit wird dieser Beitrag hier auch so etwas wie ein nachträgliches Nikolaus-Geschenk meinerseits – das, was einst ein Download hätte werden sollen, ist nunmehr nur noch ein Fragment. Aber genau dieses Fragment bieten wir exklusiv hier im DORP-Blog an, damit man zumindest vielleicht erahnen kann, welchen Stil das Produkt hätte haben sollen.

Das Fragment herunterladen

Ich wurde letzten Monat übrigens gefragt, ob es diese Rubrik nur gibt, um Leute zu ärgern.
Das kann ich verneinen. Es gibt diese Rubrik vor allem aus zwei Gründen: Einerseits damit wir unsere Ideen wenigstens nicht für immer weggeschlossen wissen müssen und andererseits, damit vielleicht jemand anders noch etwas Gewitztes damit anfangen kann.
Langsam leert sich die Rumpelkammer aber auch…

Für heute soll es das von mir dann auch gewesen sein; dieser Tage folgen aber sicher auch wieder Neuigkeiten zu Karyndia und sicher bald auch Genaueres zum Anfang 2009…

Viele Grüße,
Thomas

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