Warum eigentlich D&D 3rd?

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Salut!
„Ruinen“ hat die Welt erreicht, ist online. Ich bin recht zufrieden mit dem Download, wenn auch die vorgezogene Veröffentlichung ein allerletztes (und vermutlich insgesamt nicht so notwendiges) Tuning vereitelt haben. Allerdings kam bereits recht schnell eine Frage auf, die bisher noch unbeantwortet ist.
Wieso gehen wir hin und kündigen, mehr oder weniger in den Wochen, in denen die Wizards die Welt erschüttern mit der Ankündigung des eh schon ziemlich sicher vermuteten D&D4, und kündigen ein d20-Produkt an. Nein, mehr noch, eine ganze d20-Reihe.

Ist es ein Groll gegenüber D&D4?
Liegt es an dem undurchsichtigen Lizenzsumpf?

Nun, auch wenn der Sumpf in der Tat da, undurchsichtig und abschreckend ist, so liegt es nicht daran. Nicht primär, jedenfalls. Der Grund ist vielmehr, dass wir bei der „Ruinen“-Reihe nicht irgendwelche Räder neu erfinden, sondern vor allem erprobtes Material aus bestehenden Runden verwerten. Denn ein bereits bewältigter Spieltest beschleunigt ja nur die Veröffentlichung.

Bei „Ruinen“ selber ist das noch relativ, bedenkt meine seine Wurzeln als „Exalted“-Kampagne, wie jüngst hier geschrieben. Aber schon der nächste Download entstammt ursprünglich so meiner Dragonlance-Kampagne. Die ist auch nicht ganz by the book und verhält sich den originalen „Chronicles“ gegenüber vermutlich wie der neue „Battlestar Galactica“ gegenüber dem alten, aber es ist d20 und Systeme und Mechanismen, die dafür konstruiert sind, können direkt so übernommen werden.

Wer weiß, wenn „Pathfinder“ echt richtig gut wird, vielleicht adaptieren wir das irgendwann mal in diese Richtung. Aber wenn es sonst noch etwas gibt, was für die dritte Edition spricht, dann auch einfach, dass es ein verbreitetes und vor allem solides Spielsystem ist.
Klar, D&D3 und 3.5 haben ihre Schwächen, jedes für sich ganz eigene und einige auch für beide zusammen. Aber man kann es wunderbar spielen, es hat Jahre der Bewährung auf dem Buckel und man weiß auch, wofür man schreibt.
Bei D&D4 ist das alles noch weit weniger klar.

Ich denke, früher oder später wird es D&D4-Material bei uns geben. Aber „Ruinen“ ist natives d20-Material und es wäre schlicht Unfug, dem jetzt noch eine Konvertierung aufzubürden.
Und kommendes Mal, endlich, löse ich das Versprechen ein und erzähle etwas mehr über 2009 und die Pläne der DORP.
Viele Grüße,
Thomas

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Eine Antwort to “Warum eigentlich D&D 3rd?”

  1. glgnfz Says:

    Hossa! Sieht absolut professionell aus! Dann habe ich ja jetzt wenigstens für den heutigen tag etwas zu lesen! Vielen Dank!

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